Jun
25
2008
2

SunVision.TV: Sun’s YouTube Channel

Sun Deutschland hat auf YouTube einen eigenen Channel gestartet: SunVision.TV. Über diesen Kanal sollen neben den Kundenberichten und News auch technische Berichte veröffentlich werden, welche ohne Marketing rein technisch sind.

Written by ihsan in: Sun Microsystems |
Jun
20
2008
0

swap auf ZFS

Es ist auch ohne weiteres möglich, Swap auf einem ZFS laufen zu lassen. Dazu kreieren wir als erstes ein neues Filesystem mit einer Grösse von 2 GB.

# zfs create -V 2gb foo/swap

# zfs list
NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT
foo 5.68G 85.4G 61K /foo2
foo/bar1 3.68G 85.4G 3.68G /foo2/bar1
foo/bar1@jetzt 0 – 3.68G -
foo/bar2 98K 4.00G 49K /foo2/bar2
foo/bar2/bla 49K 4.00G 49K /foo2/bar2/bla
foo/bar3 49K 85.4G 49K /foo2/bar3
foo/clone 0 85.4G 3.68G /foo2/clone
foo/swap 45K 87.4G 45K -

Dann einfach mit dem Kommando swap das neue FS einbinden:

# swap -a /dev/zvol/dsk/foo/swap

Und schon läuft ein Teil des Swaps ZFS.

# swap -l
swapfile dev swaplo blocks free
/dev/dsk/c1t1d0s1 118,17 16 2097392 2097392
/dev/zvol/dsk/foo/swap 256,1 16 4194288 4194288

Written by ihsan in: Allgemein |
Jun
15
2008
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OpenSolaris 2008.05

Sun hat vergangene Woche OpenSolaris in der Version 2008.05 veröffentlicht, welche über ein paar ganz Interessante Neuerungen verfügt.

Die OpenSolaris Distribution bekommt man als Live CD angeboten, was ein komplettes System auf CD ist. Nach dem Booten bekommt man den gewohnten Gnome Desktop präsentiert.

Das grafische Device Driver Utility erlaubt es, weitere Treiber bequem zu laden.

Die Installation ist denkbar einfach. Nachdem man man die FDISK Partitionierung, ebenfalls sehr komfortabel per GUI, gemacht hat, geht es dann mit der Installation los. Mehr fragen werden eigentlich während der Installation nicht gestellt, da die Installation auf ZFS erfolgt.

Nach der Installation präsentiert sich OpenSolaris 2008.05 mit dem GDM als Display Manager und nach dem einloggen bekommt man den GNOME Destkop, den man bereits von der Live CD kennt.

Eine der beiden grössten Neuerungen dürfe das Paket Management betreffen. Das bisher bekannte wurde durch das in Pythong geschriebene Image Packaging System abgelöst, wobei es immer noch möglich ist mit pkgadd SysV Pakete zu installieren. Das Image Packaging System erlaubt es, wie man es bereits von den Linux Distributionen bzw. von Blastwave her kennt, Pakete über das Netzwerk zu installieren. Dazu werden werden mit pkg(1) weitere authorities hinzugefügt, während pkg.opensolaris.org die default authority ist. Neben dem CLI Tool pkg, wird auch ein Package Manager mitgeliefert, mit dem man Pakete bequem über das GUI installieren, updaten und deinstallieren kann.

IPS scheint wirklich ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, um das in die Jahre gekommene SysV Package Format abzulösen. Es ist aber im Moment noch nicht klar, ob IPS in Solaris 11 Einzug halten wird oder nicht. Falls IPS mit Solaris 11 eingeführt wird, wird die SysV Kompatibilität sicherlich gewährleistet sein, auch wenn diese in diesem OpenSolaris Release noch auf wackeligen Beinen steht.

Written by ihsan in: Solaris | Schlagwörter:

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