WeSunSolve.net geschlossen
WeSunSolve.net, eine Seite welche SunSolve ähnelte um Solaris Patches zu suchen, musste diesen Monat aufgrund einer Anfrage Oracle seine Tore schliessen. Schade.
WeSunSolve.net, eine Seite welche SunSolve ähnelte um Solaris Patches zu suchen, musste diesen Monat aufgrund einer Anfrage Oracle seine Tore schliessen. Schade.
Oracle hat im Zuge der Abschaltung der sun.com Domain der Hardware Compatibility Lists ein neues zu Hause gegeben und ist neu unter http://www.oracle.com/webfolder/technetwork/hcl/index.html erreichbar.
Auf der Suche nach einem geeigneten SATA Controller für Solaris, bin auf einen ausgezeichneten Blog Eintrag von Marc Bevand gestossen. Neben dem verwendeten Chipsatz, Host Interface, Treiber ist auch die ungefähre Port Performance aufgelistet.
Patchadd kann in gewissen Fällen den Dienst verweigern:
See /var/sadm/patch/IDR145690-01/log for details Patchadd is terminating Patch IDR145690-01 failed to install due to a failure produced by pkgadd. See /var/sadm/patch/IDR145690-01/log for details Patchadd is terminating
Ein Blick ins Logfile zeigt, dass checkinstall fehlschlägt:
# cat /var/sadm/patch/IDR145690-01/log This appears to be an attempt to install the same architecture and version of a package which is already installed. This installation will attempt to overwrite this package. /root/IDR145690-01/SUNWnfsckr/install/checkinstall: /root/IDR145690-01/SUNWnfsckr/install/checkinstall: cannot open pkgadd: ERROR: checkinstall script did not complete successfully Dryrun complete. No changes were made to the system.
install:x:0:1:installation user:/:/bin/true
Die Solaris 11 Dokumentation hat ein neues zu Hause erhalten und ist nun an folgendem Ort verfügbar:
http://download.oracle.com/docs/cd/E19963-01/index.html
Oracle hatte im vergangenen Monat angekündigt, dass SunSolve per 10. Dezember abgeschaltet wird und in My Oracle Support, kurz MOS, integriert werden soll. Oracle stellt nun zu Testzwecken sämtliche Patches für die von Sun übernommenen Produkte nun unter getupdates.oracle.com zum Download bereit. Dies ist insbesondere für Tools wie pca oder andere third party Utilities notwendig.
Sofern man sich vorgängig registriert hat und über einen gültigen Service Vertrag mit Oracle verfügt, können sämtliche Patches welche in der patchdiag.xref erwähnt werden bezogen werden.
Neu können die Patches und das patchdiag.xref File über folgende URLs bezogen werden:
https://getupdates.oracle.com/reports/patchdiag.xref
https://getupdates.oracle.com/all_unsigned/119254-76.zip
Vor einigen Wochen wurde der erste Solaris Release, einen Solaris 10 maintenance Release, von Oracle veröffentlicht.
Wie man aus den einschlägigen IT Medien entnehmen konnte, hat sich Oracle entschieden von Solaris Entwicklungsmodel von Sun nicht zu übernehmen und stattdessen wieder die Express Releases einzuführen, welche man bereits aus früheren Solaris Releases kennt.
Der lang ersehnte erste Express Release von Solaris 11 wurde nun diese Woche von Oracle veröffentlicht und ist kostenlos auf als Download verfügbar.
Das schier endlose What’s New Dokument zeigt deutlich, dass es Oracle mit seinen Versprechungen bezüglich der Solaris Entwicklung ernst meint und zeigt deutlich, in welche Richtung es dabei gehen soll.
Auf die neuen Features werde ich in den nächsten Wochen in weiteren Blog Einträgen näher eingehen.
Ein Entwurf des “What’s New in OpenSolaris 2010.05″ verfügbar. Der Release steht also unmittelbar bevor.
Opera hat diese Woche angekündigt, dass die Entwicklung des Opera Browsers für Solaris eingestellt wird. Opera möchte sich bei der Entwicklung des Unix Browsers vorwiegend auf Linux und FreeBSD konzentrieren. Vermutlich dürften die Ressourcen bei Opera gering gewesen sein und durch die geringe Verbreitung von Solaris Desktop Systemen dürfte Solaris nicht wichtig genug gewesen sein.
Interessant bei dieser Entscheidung ist aber folgende Aussage auf der OpenSolaris Malingliste:
The Opera staff asked – as usual – for help to circumvent a Solaris
bug. The (new) response, totally the opposite from Sun’s helpful
behavior of the past was:
In wie fern diese Aussage stimmt ist schwer abzuschätzen. Es kann sich durch aus um FUD handeln, es wäre aber auch vorstellbar, dass auch eine Spur Wahrheit in dieser Aussage steckt.
Nach der Installation von Solaris ist die maximale grösse der Statetabelle sehr konservativ eingestellt. Bereits bei einem mässig ausgelastetem Server kann die maximale Anzahl von States bereits erreicht werden, was zur Folge hat, dass ipf Pakete verwirft.
root@planex:~# ipfstat | grep lost fragment state(in): kept 0 lost 0 not fragmented 0 fragment state(out): kept 0 lost 0 not fragmented 0 packet state(in): kept 33302919 lost 11264 packet state(out): kept 8572793 lost 214808
Interessant sind hier die lost Werte. Schaut man sich die default Settings an, merkt man, dass die Einstellungen in der Tat doch recht konservativ sind:
root@planex:~# ipf -T list | grep fr_state fr_statemax min 0x1 max 0x7fffffff current 4013 fr_statesize min 0x1 max 0x7fffffff current 5737
Um die Limite zu erhöhen, muss als erstes ipf deaktiviert werden und anschliessend wieder aktiviert werden. Zu beachten ist dabei, dass fr_statemax ca. 70% so gross ein sollte wie fr_statesize.
root@planex:~# svcadm disable ipfilter root@planex:~# /usr/sbin/ipf -T fr_statemax=24500,fr_statesize=35000 root@planex:~# svcadm enable ipfilter root@planex:~# ipf -T list | grep fr_state fr_statemax min 0x1 max 0x7fffffff current 24500 fr_statesize min 0x1 max 0x7fffffff current 35000
Damit die neuen Werte auch über die Reboot-Grenze erhalten bleiben, sollte folgender Eintrag in der /usr/kernel/drv/ipf.conf stehen:
name="ipf" parent="pseudo" instance=0; fr_statemax=24500 fr_statesize=35000;
Abschliessend sollte das Device mit devfsadm konfiguriert werden:
root@planex:~# devfsadm -i ipf
Template: TheBuckmaker.com Themes for WordPress