Feb
19
2009
0

md5 Passwörter mit Solaris

Solaris unterstützt schon seit längerer Zeit md5 Passwörter, was aber aus Gründen der Kompatibilität nicht aktiv ist. Die Umstellung auf md5 Passwörter geschieht kurz und schmerzlos und ist absolut unproblematisch. Dazu muss in der /etc/security/policy.conf der Eintrag

CRYPT_DEFAULT=__unix__

auf

CRYPT_DEFAULT=md5

geändert werden. So mit sind alle von nun an neu gesetzten und geänderten Passwörter mit md5 verschlüsselt.

Bestehende Passwörter müssen nicht geändert werden, da durch den Eintrag

CRYPT_ALGORITHMS_ALLOW=1,2a,md5

der default Algorythmus immer noch erlaubt ist und so mit einen schmerzfreien Übergang erlaubt.

Nähere Informationen findet man im System Administration Guide.

Written by ihsan in: Solaris |
Feb
13
2009
0

ZFS root mit Jumpstart

Seit Solaris 10 10/08 (Update 6) ist es möglich, ZFS auch für die root Partition zu benutzen. Dies ist natürlich auch mit Jumpstart möglich. Für das denkbar einfache Setup sind folgende Einträge im Profile notwendig:

install_type    initial_install
system_type     standalone
root_device     c0d0t0s0
pool            rpool auto 2g 2g rootdisk.s0
cluster         SUNWCXall

Erläuterung:
pool:
Damit gibt man an, dass man auf einen ZFS Pool instalieren möchte.
rpool: Name des ZFS Pools
auto: Die Diskgrösse wird automatisch ermittelt.
2g: Setzt die grösse des Swaps auf 2 GiB
2g: Grösse des Dump Device

Es ist möglich /var auf ein getrenntes Dataset zu legen. Es ist allerdings nicht möglich, andere Verzeichnisse auf  getrennte Datasets zu legen. Dazu ist folgender Eintrag notwendig:

install_type    initial_install
system_type     standalone
root_device     c0d0t0s0
pool            rpool auto 2g 2g rootdisk.s0
bootenv         installbe bename s10u6 dataset /var
cluster         SUNWCXall
cluster         SUNWCpmow delete
cluster         SUNWCpm delete

Erläuterung:
installbe: ändert die Einstellungen des default boot environments
bename s10u6: setzt den Namen des boot environments auf “s10u6″
dataset /var: extra Dataset für /var

Einen Mirror während der Installation zu erstellen geht mit dem Keyword “mirror” und anschliessend mit den Devices:

install_type    initial_install
system_type     standalone
root_device     c0d0t0s0
pool            rpool auto 2g 2g mirror c0t0d0s0 c0t1d0s0
bootenv         installbe bename s10u6 dataset /var
cluster         SUNWCXall
cluster         SUNWCpmow delete
cluster         SUNWCpm delete

Es ist auch möglich, anstatt dem Device auch den Wert jeweils auf “any” zu setzen. In so einem Fall würde Solaris dann einfach zwei Disks für den Mirror benutzen.

Written by ihsan in: Solaris |
Feb
09
2009
0

MySQL und MyISAM tuning

In Yufei Zhu’s Blog bin ich auf einen Artikel gestossen, welcher beschreibt, wie man von einer MySQL Datenbank, die unter Solaris läuft, ein bisschen mehr Performance kitzeln kann. Nicht weltbewegend, aber trotzdem interessant.

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Jan
29
2009
0

Sun Performance Tools CD

Ich bin kürzlich über die Sun Performance Tools CD gestolpert, welche seit knapp 2 Jahren jetzt öffentlich verfügbar sind. Diese Tools wurden 1999 von Sun Deutschland entwickelt und waren zu erst nur intern innerhalb der Sun verfügbar.

Sun Performance Tools

Written by ihsan in: Solaris |
Nov
03
2008
0

ZFS Root während der Installation

Seit Solaris 10 10/08 ist es möglich, dass Root Filesystem auf ZFS zu instalieren. Bei der interaktiven Installation ist dies problemlos möglich. Während der Installation wird man gefragt, ob man ZFS oder UFS benutzen möchte. Hat man ZFS ausgewählt, wird wie gehabt nach dem zu installierenden Cluster gefragt sowie auf welche Disks man Solaris installieren möchte.

Zuletzt wird man nach den ZFS Einstellungen gefragt, wobei es hier relativ wenige Möglichkeiten gibt. Neben dem Pool Namen kann man den Namen des Datasets wählen sowie grösse des Swaps. Je nach Wunsch, kann man /var auch auf ein getrenntes Dataset legen.

Written by ihsan in: Solaris |
Nov
01
2008
1

Solaris 10 10/08 (Update 6) veröffentlicht

Wie man bei Joerg und bei Golem lesen kann, hat Sun gestern Solaris 10 10/08, also Update 6, veröffentlicht. Die wohl bedeudenste Neuerung dürfte wohl ZFS boot sein, welches bereits seit eingier Zeit bekannt ist, welches man auch über Jumpstart installieren kann.

Sun hat wie immer eine komplette Liste mit alle Neuerungen auf docs.sun.com veröffentlicht, wobei die meisten Neuerungen ZFS betreffen. Neben der Möglichkeite, rekursive ZFS Snapshots zu erstellen, ist es nun ein Rollback auch ohne Unmounten möglich.

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Okt
20
2008
1

Solaris 10 10/08 mit ZFS boot

Jetzt scheint es offiziell zu sein: Solaris 10 10/08 wird ab ZFS booten können. Es ist zwar noch nicht veröffentlich worden, aber auf den Seiten von Sun gibt es bereits eine FAQ zu diesem Thema.

ZFS and Solaris 10 10/08 FAQ

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Okt
10
2008
0

OpenSolaris ab 2009 auch für Sparc

Auf Golem konnte man gestern lesen, dass Sun OpenSolaris 2009 neben der x86 Plattform auch für Sparc anbieten möchte. Gemäss dem Artikel, welches auf ein Posting auf einer Mailingliste verweist, möchte Sun zuerst erfahren, welche Sparc Architektur als erstes unterstützt werden soll.

Meiner Meinung nach ist das ein guter Schritt. Von Sun wurde immer wieder verlangt, dass Sie auch die Quellen für Sparc offen legen. Sun erfüllt nun diesen Wunsch.
Ausserdem dürfte der grosse Vorteil darin liegen, dass sich die Sparc Plattform sowie Solaris weiter verbreitet und so den Marktanteil weiter ausbaut. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Sun bald wieder Sparc Workstations anbietet.

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Okt
08
2008
0

ZFS hängt: die Erklärung

Jörg hat nach dem Erscheinen des ZFS Tutorials in der c’t einen guten Artikel in seinem Blog geschrieben, warum ZFS bei einem Fehler den Zugriff auf das Filesystem verweigert. Insbesondere erklärt er, weshalb das Filesystem so reagiert und aus welchem Grund das gewollt ist.

Anmerkungen zum ZFS-Tutorial in der c´t

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Okt
06
2008
0

Solaris LVM (Disksuite) mit LVM

Im folgenden Beispiel wird ein Mirror mit einem Hotpsare erstellt. Vorgänging muss dazu der gleiche VTOC auf der Hotspare Platte sein wie auf den eigentlichen Mirror Platten. Wichtig hier ist, dass man man nicht dem Mirror selber einen Hotspare zuweist, sondern dem Metadevice selber. Deshalb muss auch der Hotspare über den gleichen VTOC verfügen.

Als erstes kreieren wir den Hotspare:

# metainit hsp003 c0t2d0s3

Danach kann dieser Hotspare einem Metadevice hinzugefügt werden. Beachten sollte man dabei, dass ein Hotspare nur während dem erstellen des Metadevices zugeordnet werden kann.

# metainit d5 1 1 c0t0d0s3 -h hsp003

Mit der Option -h gibt man den Hotspare, in unserem Fall hsp003, an.

Written by ihsan in: Solaris |

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