Jun
15
2008
0

OpenSolaris 2008.05

Sun hat vergangene Woche OpenSolaris in der Version 2008.05 veröffentlicht, welche über ein paar ganz Interessante Neuerungen verfügt.

Die OpenSolaris Distribution bekommt man als Live CD angeboten, was ein komplettes System auf CD ist. Nach dem Booten bekommt man den gewohnten Gnome Desktop präsentiert.

Das grafische Device Driver Utility erlaubt es, weitere Treiber bequem zu laden.

Die Installation ist denkbar einfach. Nachdem man man die FDISK Partitionierung, ebenfalls sehr komfortabel per GUI, gemacht hat, geht es dann mit der Installation los. Mehr fragen werden eigentlich während der Installation nicht gestellt, da die Installation auf ZFS erfolgt.

Nach der Installation präsentiert sich OpenSolaris 2008.05 mit dem GDM als Display Manager und nach dem einloggen bekommt man den GNOME Destkop, den man bereits von der Live CD kennt.

Eine der beiden grössten Neuerungen dürfe das Paket Management betreffen. Das bisher bekannte wurde durch das in Pythong geschriebene Image Packaging System abgelöst, wobei es immer noch möglich ist mit pkgadd SysV Pakete zu installieren. Das Image Packaging System erlaubt es, wie man es bereits von den Linux Distributionen bzw. von Blastwave her kennt, Pakete über das Netzwerk zu installieren. Dazu werden werden mit pkg(1) weitere authorities hinzugefügt, während pkg.opensolaris.org die default authority ist. Neben dem CLI Tool pkg, wird auch ein Package Manager mitgeliefert, mit dem man Pakete bequem über das GUI installieren, updaten und deinstallieren kann.

IPS scheint wirklich ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, um das in die Jahre gekommene SysV Package Format abzulösen. Es ist aber im Moment noch nicht klar, ob IPS in Solaris 11 Einzug halten wird oder nicht. Falls IPS mit Solaris 11 eingeführt wird, wird die SysV Kompatibilität sicherlich gewährleistet sein, auch wenn diese in diesem OpenSolaris Release noch auf wackeligen Beinen steht.

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Apr
28
2008
0

Temporäre Dateien in einem Shellscript

Erstellt man temporäre Dateien in einem Shellscript, so muss sichergestellt werden, dass kein File mit dem gleichen Namen bereits existiert und das der Filename zufällig gewählt wird, damit man nicht voraussagen kann, wie das File heissen wird (Sicherheit). Seit Solaris 10 liefert Sun dazu mktemp mit, welches ursprünglich für OpenBSD entwickelt wurde. Mktemp erstellt temporäre Dateien mit einem zufälligen Dateinamen.

Ruft man mktemp ohne weiteren Optionen auf, so erstellt es unter /tmp eine Datei und gibt den Namen der Datei zurück:

ihsan@zhadum:~$ mktemp
/tmp/tmp.Tea4Pn
ihsan@zhadum:~$ ls -l /tmp/tmp.Tea4Pn
-rw-------   1 ihsan    staff          0 Apr 27 10:53 /tmp/tmp.Tea4Pn

In einem Shellscript kann mktemp wie folgt benutzt werden:

TMPFILE=`mktemp /tmp/example.XXXXXX`
if [ -z "$TMPFILE" ]; then exit 1; fi
echo "program output" >> $TMPFILE

Wobei man anstatt “example” frei einen Namen wählen kann. Die Zeichenfolge “XXXXXX” wird dabei durch eine zufällige Zeichenfolge erstetzt. Mehr dazu findet man in der mktemp(1) Manpage.

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Apr
21
2008
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Sun veröffentlicht Solaris 10 5/08

Meine Arbeitskollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass Sun vergangenen Donnerstag Solaris 10 5/08 veröffentlicht hat. Wie man dem What’s New Dokument entnehmen kann, hat es ein paar ganz interessante Änderungen gegeben. Neben SUNvts 7.0 dürfte die grösste Neuerung wohl das Drucken betreffen. Neu unterstützt Solaris auch die von Cups bekannten PostScript Printer Description (.ppd) Files und das Internet Printing Protocol. Als kleines Goodie hat Sun p7zip beigepackt, die 7zip Implementation für Unix. Interessant dürfte auch sein, dass MPxIO nun auch über den mpt Treiber für SAS Festplatten unsterstützt  wird.

Über diese beiden interessanten Neuerungen werde ich in den kommenden Tagen in einem getrennten Blog Eintrag berichten.

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Mrz
27
2008
3

Status der Netzwerkinterfaces

Bei älteren Solaris Versionen war es nicht möglich, auf eine einfache Weise den Status eines Netzwerkinterfaces zu überprüfen. Dies war nur mit ndd möglich, welches aber nicht unbedingt komfortabel zum Bedienen ist.

Solaris 10 bietet dazu dladm an, mit dem man das Interface komfortabel überprüfen kann:

root@marmara:~# dladm show-dev
e1000g0         link: up        speed: 100   Mbps       duplex: full
e1000g1         link: unknown   speed: 0     Mbps       duplex: unknown
e1000g2         link: up        speed: 100   Mbps       duplex: full
e1000g3         link: unknown   speed: 0     Mbps       duplex: unknown
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Mrz
26
2008
0

Auswechselbare Medien

Mein Nachbar Matthias hat mich auf das Kommando rmformat aufmerksam gemacht, mit dem man unter anderem die angeschlossenen wechselbaren Medien wie DVD Laufwerke und USB Memorysticks auflisten kann.

ihsan@zhadum:~$ rmformat -l
Looking for devices...
     1. Volmgt Node: /vol/dev/aliases/cdrom0
        Logical Node: /dev/rdsk/c0t1d0s2
        Physical Node: /pci@1f,0/ide@d/sd@1,0
        Connected Device: PIONEER  12X DVD-ROM      1.14
        Device Type: DVD Reader
     2. Volmgt Node: /vol/dev/aliases/rmdisk0
        Logical Node: /dev/rdsk/c2t0d0s2
        Physical Node: /pci@1f,0/usb@c,3/storage@3/disk@0,0
        Connected Device: Swissbit unitedCONTRAST   2.00
        Device Type: Removable
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Mrz
25
2008
0

ZFS vs VxFS vs UFS

Przemol hat in seinem Blog ZFS, UFS und VxFS gegeneinander antreten lassen. VxFS ist bei diesem Test der Gewinner, allerdings muss man dazu sagen, dass VxFS für serielle I/O Operationen optimiert ist, während ZFS bessere Resultate bei parallelen I/O Operationen zeigt. Man sollte ebenfalls nicht ausser Acht lassen, dass die Wartbarkeit des VxVM und VxFS Konstrukts in keinem Vergleich zu ZFS steht.

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Mrz
06
2008
1

Solaris Zone clonen

In Verbindung mit ZFS, kann man eine Solaris Zone schnell und komfortabel clonen. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn man mehrere identische Zonen auf dem System installieren muss. Im folgenden Beispiel wird die bereits installierte Zone am5 nach ps4 geclont.

Als erstes erstellen wir einen Snaphot der Zone mit ZFS. Dafür sollte die Zone ihr eigenes Filesystem haben und Zone sollte vor dem erstellen des Snapshots herunter gefahren werden.

root@orange2:~# zfs snapshot pool0/zones/am5@ReadyToClone

Von diesem Snapshot aus, kann das neue Filesystem gelcont werden.

root@orange2:/etc/zones# zfs clone pool0/zones/am5@ReadyToClone pool0/zones/ps4

Als nächstes wird das config File der Zone erstellt. Dafür wird das config File der Zone am4 kopiert. Die Files befinden sich im Verzeichnis /etc/zones.

root@orange2:/etc/zones# cp am5.xml ps4.xml

Das ps4.xml muss wie folgt geändert werden.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE zone PUBLIC "-//Sun Microsystems Inc//DTD Zones//EN" "file:///usr/share/lib/xml/dtd/zonecfg.dtd.1">
<!--
    DO NOT EDIT THIS FILE.  Use zonecfg(1M) instead.
-->
<zone name="ps4" zonepath="/zones/ps4" autoboot="true">
  <network address="192.168.48.153" physical="e1000g0"/>
</zone>

Danach muss man im File index, welches ebenfalls in /etc/zones ist, die neue Zone eingetragen werden.

am5:installed:/zones/am5:5c11a907-3b20-6e69-9b28-f4517f5a81bc
ps4:installed:/zones/ps4:5c11a907-3b20-6e69-9b28-f4517f5a81bc

Die ID der Zone kann dabei ebenfalls kopiert werden. Wer möchte, kann der neuen Zone auch eine neue ID geben, ist aber nicht notwendig.

Nachdem der Eintrag gemacht wurde, sollte die Zone Sichtbar sein.

root@orange2:/etc/zones# zoneadm list -cv
  ID NAME             STATUS     PATH                           BRAND    IP
   0 global           running    /                              native   shared
   1 am5              running    /zones/am5                     native   shared
   2 am4              running    /zones/am4                     native   shared
   - ps4              installed  /zones/ps4                     native   shared

Bevor man die Zone bootet, muss man im Verzeichnis /zones/ps5/root/etc in den Files hosts und nodename den Hostnamen entsprechen anpassen. Nach diesen Änderungen kann man die Zone gebootet werden.

Written by ihsan in: Solaris | Schlagwörter: , ,
Feb
12
2008
0

VirtualBox für Solaris

Wie Golem berichtet, hat InnoTek ihre virtualisierungs Lösung VirtualBox auch für Solaris / OpenSolaris veröffentlicht und bietet diese für x86 zum download an.

Written by ihsan in: Solaris | Schlagwörter: ,
Feb
01
2008
1

dtlogin ausschalten

 Einfacher gehts nicht mehr:

root@devel:~# dtconfig -d
done
desktop auto-start disabled.
Written by ihsan in: Solaris | Schlagwörter:
Jan
07
2008
0

Postfix Pakete mit SMF

Auf meiner Postfix Seite gibt es jetzt auch Postfix Pakete für Solaris mit SMF Unterstützung. Im Gegensatz zu den früheren Paketen haben die neuen Pakete nur Abhängigkeiten auf Pakete, welche mit Solaris mitgeliefert werden. Die Idee dahinter ist, dass man den mit Solaris mitgelieferten Sendmail ohne grössere Umstände ersetzen kann. Ich werde das Paket in naher Zukunft noch erweitern, damit man es auch von einem Jumpstart Server automatisiert installieren kann, ohne dass je ein Sendmail auf dem System installiert war.

# svcadm enable postfix
# svcs -x postfix
svc:/network/postfix:default (Postfix SMTP Server)
 State: online since Fri Jan 04 15:36:55 2008
   See: postfix(1)
   See: /var/svc/log/network-postfix:default.log
Impact: None.
# svcadm disable postfix
# svcs -x postfix
svc:/network/postfix:default (Postfix SMTP Server)
 State: disabled since Fri Jan 04 15:37:07 2008
Reason: Disabled by an administrator.
   See: http://sun.com/msg/SMF-8000-05
   See: postfix(1)
   See: /var/svc/log/network-postfix:default.log
Impact: This service is not running.

Die alten Pakete, welche mit OpenLDAP und SASL Unterstützung kompiliert wurden, sind weiterhin verfügbar, allerdings im Moment noch ohne SMF unterstützung. Die Pakete mit SMF Unterstützung dürften in den nächsten paar Tagen verfügbar sein, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich Zukunft auch Pakete für Solaris 8 und 9 anbieten werde.

Written by ihsan in: Solaris | Schlagwörter: , , ,

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