Happy Birthday Blastwave
Blastwave wurde diesen Monat 5 Jahre alt. Blastwave startete damals mit einer überschaubaren anzahl von Paketen und bietet heute mehr als 1500 Pakete für Solaris 8, 9 und 10 an.
Blastwave wurde diesen Monat 5 Jahre alt. Blastwave startete damals mit einer überschaubaren anzahl von Paketen und bietet heute mehr als 1500 Pakete für Solaris 8, 9 und 10 an.
Wietse Venema hat die Version 2.4.6 von Postfix freigegeben. Auf meiner Postfix Seite sind ebenfalls die Pakete für Solaris für verfügbar. Ausserdem habe ich makePostfixPkg 0.2.4 freigegeben.
Letzte Woche hatte ich erwähnt, dass Solaris 8 auf dem absteigenden Ast ist. Sun bietet jetzt mit den Solaris 8 Migration Assistant ein P2V Migrations Tool zum Download an, welches eine bestehende Solaris 8 Installation, gemäss der Dokumentation ziemlich unkompliziert, in eine Solaris 10 Zone migriert.
7 Jahre nachdem Solaris 8 auf den Markt gekommen ist, ist es vergangenen Februar EOL gegangen. Gemäss der EOSL Matrix von Sun, ist am 31. März 2009 die Phase 1 beendet. Das bedeutet, dass man bis dahin langsam auf Solaris 10 migriert haben sollte, welches auch schon bereits seit 2.5 Jahren auf dem Markt ist. Obwohl es noch bis zum 31. März 2012 Solaris 8 supported wird, dürfte es bald kein Vergnügen mehr sein, ein Solaris 8 System zu betreuen.
Nachdem vor 1.5 Monaten die cache poisoning Lücke des Bind 8.x bekannt wurde, hat Sun gestern die offiziellen Patches 112837-14 (sparc) und 114265-13 (x86) offiziell für Solaris 9 freigeben. Obwohl ein IDR Patch für Vertragskunden ziemlich schnell verfügbar war, zeigt die Tatsache, dass Sun 1.5 Monate für einen sehr kritischen Patch benötigt hat ganz klar, dass der Fokus nun auf Solaris 10 zeigt. Der Patch für Solaris 10 wurde innerhalb 1-2 Wochen veröffentlicht.
Ein Filesystem komplett auf ein neues System zu kopieren war bis jetzt immer mit Arbeit verbunden und es gab doch einige Stolpersteine. Mit ZFS geht das jetzt ganz einfach.
Als erstes erstellt man einen Snapshot vom Filesystem, dass man auf ein anderes System replizieren möchte.
# zfs snapshot foo/bar1@jetzt
Im ‘zfs list’ sieht dies dann so aus:
# zfs list NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT foo 3.68G 87.4G 57K /foo2 foo/bar1 3.68G 87.4G 3.68G /foo2/bar1 foo/bar1@jetzt 0 - 3.68G - foo/bar2 98K 4.00G 49K /foo2/bar2 foo/bar2/bla 49K 4.00G 49K /foo2/bar2/bla foo/bar3 49K 87.4G 49K /foo2/bar3
Das Zielsystem:
# zfs list NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT mirpool 2.40G 5.84G 2.40G /mirpool mirpool/fs2000 24.5K 5.84G 24.5K /mirpool/fs2000 mirpool/home 76.5K 5.84G 27.5K /export/zfs/home/ mirpool/home/user1 24.5K 5.84G 24.5K /export/zfs/home//user1 mirpool/home/user2 24.5K 5.84G 24.5K /export/zfs/home//user rzpool 127K 41.3G 49K /rzpool
Mit ‘zfs send’ kann man anstatt einem Bandlaufwerk auch auf standart output schreiben. Dies kann man dann mittels ssh wieder auf dem entfernten System mit ‘zfs recv’ vom standart input lesen. Im folgenden Beispiel wird der Snapshot foo/bar1@jetzt nach mirpool/new transferiert.
# zfs send foo/bar1@jetzt | ssh 10.120.4.18 zfs recv mirpool/new
Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, erscheint das Filesystem auf dem Zielsystem als Snapshot.
# zfs list NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT mirpool 2.40G 5.84G 1.60G /mirpool mirpool@halbi_zwei 820M - 2.40G - mirpool/fs2000 24.5K 5.84G 24.5K /mirpool/fs2000 mirpool/home 76.5K 5.84G 27.5K /export/zfs/home/ mirpool/home/user1 24.5K 5.84G 24.5K /export/zfs/home//user1 mirpool/home/user2 24.5K 5.84G 24.5K /export/zfs/home//user2 mirpool/new 24.5K 5.84G 24.5K /mirpool/new mirpool/new@jetzt 0 - 24.5K rzpool 127K 41.3G 49K /rzpool
Den Snapshot kann man mit ‘zfs rollback’ zurückspielen.
# zfs rollback mirpool/new@jetzt
Zum Abschluss kann man dann den Snapshot löschen:
# zfs destroy mirpool/new@jetzt
Wenn alles gut verlaufen ist, sollte man das neu importierte Filesystem sehen.
# zfs list NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT mirpool 2.40G 5.84G 1.60G /mirpool mirpool@halbi_zwei 820M - 2.40G - mirpool/fs2000 24.5K 5.84G 24.5K /mirpool/fs2000 mirpool/home 76.5K 5.84G 27.5K /export/zfs/home/ mirpool/home/user1 24.5K 5.84G 24.5K /export/zfs/home//user1 mirpool/home/user2 24.5K 5.84G 24.5K /export/zfs/home//user2 mirpool/new 24.5K 5.84G 24.5K /mirpool/ne rzpool 127K 41.3G 49K /rzpool
Wir haben vergangene Woche geübt, Zertifikate im PEM Format welche von CAcert unterschrieben worden sind, in NSS zu importieren. Leider gibt es nicht sonderlich viel Dokumentation, wie man fremde Zertifikate in NSS importiert, habe ich diese Schritt für Schritt Anleitung geschrieben.
NSS steht für Network Security Services und ist eine SSL Bibliothek, welche ürsprünglich von Netscape entwickelt wurde. NSS wird neben Firefox und Thunderbird in sämtlichen JES Produkten von Sun verwendet.
Als erstes sollte man das unterschriebene Zertifikat sowie den private Key in einem File haben.
# cat foo.bar.com.cert foo.bar.com.key > both.pem
Da NSS mit dem PEM Format nichts anfangen kann, muss das Zertifikat in das PKCS12 Format konvertiert werden, welches dann mit pk12util importiet werden kann.
# openssl pkcs12 -export -in both.pem -out both.p12 -name foo.bar.com
# pk12util -d /opt/SUNWmsgsr/config -i both.p12 -v
Wenn dies erfolgreich war, sollte certutil bereits das Zertifikat zeigen.
# certutil -d /opt/SUNWmsgsr/config -K Enter Password or Pin for "NSS Certificate DB": <0> Server-Cert <1> <2> foo.bar.com <3> <4> <5>
Da das Zertifikat der CA Authority CAcert noch nicht importiert wurde, erhalten wir folgenden Fehler:
# certutil -d /opt/SUNWmsgsr/config -V -n foo.bar.com -u V certutil: certificate is invalid: Peer's Certificate issuer is not recognized.
Das Zertifikat gibt es bereits im PKCS12 Format, deshalb muss man es nicht konvertieren.
# wget http://www.cacert.org/certs/root.der # certutil -d /opt/SUNWmsgsr/config -A -i root.der \ -n intermediate -t "C,C,C"
Zum Abschluss sollte man noch überprüfen, ob alles korrekt in die Datenbank importiert wurde.
# certutil -d /opt/SUNWmsgsr/config -L Server-Cert CTu,u,u intermediate C,C,C foo.bar.com u,u,u
# certutil -d /opt/SUNWmsgsr/config -V -n foo.bar.cim -u V certutil: certificate is valid
Tip: Mit ‘msgcert list-certs‘ werden die Zertifikaten komfortabler aufgelistet. Unter anderem zeigt msgcert, wann das Zertifikat abläuft.
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